Pingyao: Im China der Ming-Dynastie

Pingyao war einst das Finanzzentrum Chinas zu Zeiten der Ming-Dynastie (1368-1644) und entwickelte sich in dieser Zeit zu einer bedeutenden Stadt mit einer prächtigen Stadtmauer. Als jedoch Peking an Bedeutung gewann und die Banken dorthin abwanderten, blieb Pingyaos Entwicklung einfach stehen – im Grunde hat sich die Stadt also seit 500 Jahren nicht weiterentwickelt. Und das sieht man.

Wenn man durch die Straßen der großen und noch völlig intakten Altstadt läuft hat man fast das Gefühl, in der Zeit zurück versetzt zu sein. Fast, denn rechts und links passiert man endlose Reihen an Souvenierläden und Restaurants, die es auf die Horden chinesischer und die kleineren Gruppen westlicher Touristen abgesehen haben. Trotzdem ist es beeindruckend, durch die jahrhundertealten Gassen zu laufen und sich vorzustellen, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Auch wenn der Tourismus, wie überall in China, den Charme der wenigen erhaltenen historischen Gebäude und Städte schmälert, kann man dennoch den Glanz der früheren Größe Chinas erahnen.

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